Gemeinsam leben - Christlich-demokratische Politik für unseren Landkreis
Die CDU im Landkreis Greiz ist die politische Kraft der Verlässlichkeit und Werteverbundenheit. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes sind Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit Maßstab und Orientierung ihres politischen Handelns.
Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Politik muss Antworten suchen, die den Lebensläufen der Menschen entsprechen. Dabei gilt es unaufhaltbare regionale, nationale und globale Veränderungen nicht zu beklagen, sondern daraus resultierende Herausforderungen frühzeitig durch bürgernahes politisches Handeln anzunehmen und Lösungen zu finden. Die CDU im Landkreis Greiz wird ihren Beitrag hierzu leisten und auch in Zukunft mit einer Politik für die Bürger diesen Prozess gestalten.

Die Einwohnerzahl des Landkreises Greiz hat sich von 127.536 Menschen im Jahr 1995 auf 112.682 Menschen im Jahr 2007 reduziert. Insbesondere der Altersgruppenanteil über 65-Jähriger ist im Landkreis deutlich angestiegen, während die Zahl der Kinder und Jugendlichen, bedingt durch die geringe Geburtenrate, extrem gesunken ist. Hinzu kommt der Weggang junger qualifizierter Menschen, der in naher Zukunft einen Wettbewerb um Nachwuchs und Fachkräfte entfachen wird.
Zu den zu erwartenden Folgen gehören ferner Auswirkungen auf die Infrastruktur und die öffentliche Hand. Probleme können sich im Hinblick auf die Tragfähigkeit und Rentabilität von öffentlichen und privaten Versorgungseinrichtungen ergeben, weil die Gefahr besteht, dass bei anhaltender demografischer Entwicklung in einer zumutbaren Entfernung von diesen Einrichtungen nicht mehr genügend Menschen leben, um die Wirtschaftlichkeit von Geschäften, Dienstleistungsfirmen, öffentlichen Schulen, Bibliotheken u. ä. zu gewährleisten. Hinzu kommt die mit zunehmendem Alter steigende Immobilität der Bürger.

Die CDU will diesen Tendenzen möglichst frühzeitig durch eine Stärkung und Verbesserung des sozialen und kulturellen Gefüges im Landkreis entgegen wirken. Gleichzeitig muss aber auch in Zukunft durch eine gezielte Wirtschaftsförderung der Ausbau bestehender und die Gründung oder Ansiedlung neuer Unternehmen als wichtigste Grundvoraussetzung für Arbeitsplätze und damit auch Existenzgrundlagen junger Menschen realisiert werden. Die Politikfelder Wirtschaftsförderung und Sozial- bzw. Familienpolitik wurden in der Vergangenheit viel zu oft als Gegensätze betrachtet. Tatsächlich bedingen beide Politikfelder einander! Nur eine auf Stabilität und Wachstum orientierte Wirtschaftspolitik sichert die soziale und kulturelle Infrastruktur in unserer Region, ohne die öffentlichen Haushalte längerfristig zu belasten.



