Eingeschworen auf Veränderungen
Neujahrsempfang der Stadt Zeulenroda-Triebes 2012 in der Stadthalle – Trotz einiger Einschnitte hoffnungsvoller Blick nach vorn zum Neujahrsempfang in der Zeulenrodaer Stadthalle.
Erwartete Veränderungen motiviert anzunehmen, darauf schwor Frank Steinwachs, Bürgermeister der Stadt Zeulenroda-Triebes, die Gäste des diesjährigen Neujahrsempfanges am Samstagvormittag in der Zeulenrodaer Stadthalle ein.
Die Gäste waren aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft, aus Politik und Wirtschaft der Einladung gefolgt, darunter Bürger- und Ortsbürgermeister der anliegenden Gemeinden, Vertreter aus Ämtern, von gesellschaftlichen Einrichtungen und Behörden.
Nach einem stimmungsvollen musikalischen Willkommensgruß durch Musiker der "Short Swing" Band und einer gleichzeitig laufenden Dia-Schau mit Bildern der Höhepunkte des vergangenen Jahres begann das Stadtoberhaupt mit seiner Neujahrsrede.
Gleich zu Beginn verteilte Steinwachs einen kräftigen Seitenhieb an die Landesregierung. Er sprach von den Auswirkungen der Rahmenbedingungen, die durch das Land vorgegeben werden und in der unteren Ebene, also den Städten und Kommunen, bewältigt werden müssen.
Etwas Gutes konnte Steinwachs vorab feststellen: Die Doppelstadt sei dank engagierter Bürger und Unternehmen recht gut durch die Finanzkrise gekommen, eine schwierige Zeit sei bewältigt. Auch 2012, so Steinwachs, werde ein Jahr der besonderen Anforderungen, aber er gehe davon aus, dass die Doppelstädter die Chancen nutzen werden, um das Beste zu erreichen.
Eine Schlüsselrolle nähmen dabei die zukunftsweisenden Entscheidungen für die Stadt im Tourismus ein. Allerdings wünscht sich das Stadtoberhaupt, dass sich jeder in die Beratungen einbringt und nicht dem Trend folgend nur die eigenen individuellen Neigungen favorisiert, sondern sich mit den tatsächlichen Begebenheiten auseinander setzt. "Wünschen kann man sich viel, doch leisten nur das, was man auch bezahlen kann", stellt Steinwachs sachlich fest.
Herauszuhören war der Dank an die Unternehmer, die der Stadt steuerlichen Segen bescheren und so die zu erwartenden Einschränkungen aufgrund der geringen Landeszuweisungen mindern können. So könnten sich auch Finanzierungsmöglichkeiten für freiwillige Leistungen der Stadt ergeben.
Zeulenroda-Triebes, 09.01.2012
Ostthüringer Zeitung
Lokalausgabe Zeulenroda-Triebes





