Iris Seidel Beauftragten der Landgemeinde Auma-Weidatal im Gespräch
Über ihre Wünsche und Ziele für das Jahr 2012 spricht heute Iris Seidel (CDU), die am 21. Dezember 2011 zur Beauftragten der Landgemeinde Auma-Weidatal berufen worden ist.
Frau Seidel, was nehmen Sie sich beruflich für das neue Jahr vor?
Ich möchte natürlich all meinen Verpflichtungen nachkommen und das in mich gesetzte Vertrauen gegenüber der Stadt Auma-Weidatal bestens erfüllen. Ich strebe an, die Stadt bis zur Bürgermeisterwahl am 22. April so zu führen, dass sich jeder Bürger, jeder Verein und jede Firma wiederfindet. Ich wünsche mir, dass das neue Gebilde sehr gut zusammenwächst und sich jeder damit identifizieren kann.
Sie sprachen die Bürgermeisterwahl im April an. Wollen Sie Bürgermeisterin werden?
Ich habe nicht vor, mich der Wahl zu stellen, aber es kommt auf die Partei an. Deren Mitglieder müssen schließlich einen Kandidaten oder eine Kandidatin bestimmen.
Und wenn die Wahl auf Sie fällt?
Dann würde ich mich ihr auch stellen. Aber ich erledige meine jetzige Arbeit ebenfalls sehr gern und muss nicht unbedingt gleich ganz vorn mitmischen.
Was wünschen Sie einer bestimmten Person für 2012?
Ich wünsche meinem Vorgänger Gernot Purkart gute Genesung, und dass er der Stadt Auma-Weidatal als Ortschaftsbürgermeister für Auma bald wieder gesund, mit Rat und Tat und seiner langjährigen Erfahrung zur Seite stehen kann.
Sehen Sie Probleme beim Thema Gebietsreform?
Es gibt viele Leute, die in einem Satz drei Mal von Problemen sprechen. Das mache ich nicht gern und sehe auch keine Probleme in puncto Gebietsreform, sondern vielmehr große Aufgaben. Wir müssen es schaffen, dass das, was jetzt schon zusammengehört, auch wirklich zu leben. Jedem Bürger muss ersichtlich sein: Das ist jetzt die Stadt Auma-Weidatal.
Auma, 04.01.2012
Ostthüringer Zeitung
Lokalausgabe Zeulenroda-Triebes





